Aktion / Bericht
„Rette die Welt“ – Ausstellung der Verbraucherschutzzentrale Bayern in Neumarkt-Sankt Veit.
„Rette die Welt“ – unter diesem Motto trafen sich die Freunde der Ökologisch-Demokratischen Partei im Herzoglichen Kasten in Neumarkt-Sankt Veit.
Die Ausstellung unter gleichen Namen führte unter der fachlichen Anleitung von Hr. Schmid vom Bund Naturschutz recht anschaulich vor Augen, wie sich der Ressourcenverbrauch der Menschen auswirkt. Nicht nur auf das sichtbare Produkt, das man in Händen hält, sondern auch der ökologische Rucksack, der im Hintergrund an den Produkten hängt. Pro Person wurden im Jahr 2020 ca. 11 Tonnen CO² ausgestoßen. Macht im Durchschnitt jeden Tag 30 kg vom Kleinkind bis zum Greis. Für ein Handy sind über 12.000 Liter Wasser nötig, bis es hergestellt ist. In deutschen Schubläden lagern schätzungsweise rund 210 Mio. alter Handys. Der weil würden die darin enthaltenen Edelmetalle dringend auf die Wiederverwertung in neuen Elektrogeräten warten. Einwegverpackungen werden, wie die der Name schon sagt, mit und ohne Pfand nur für den einmaligen Gebrauch in die Welt gesetzt. Von den Massen an Einweg-To-Go-Bechern ganz zu schweigen, die jährlich über 50.000 Tonnen Abfall bewirken. Mehrwegverpackungen sind hier ganz eindeutig die bessere Lösung.
In Produkten sind oft auch weitere Substanzen enthalten, mit denen man nicht rechnet. Marlene Schmid, Beisitzerin im Vorstand, plädiert dafür, dass die Hersteller von chemischen Pflanzenschutzmitteln zur Angabe von Nebenwirkungen in den Packungsbeilagen wie auch u. a. bei Medikamenten verpflich-tet werden.
„Diese Ausstellung lohnt auf jeden Fall der Besichtigung“, so Kreisvorsitzender Reinhard Retzer, „den sie ermutigt jeden Besucher sich in seinem Bereich für umweltschonendes Leben stark zu machen.“
Weitere Infos zur Ausstellung: https://www.verbraucherzentrale.bayern/umwelt-haushalt/rette-die-welt-zumindest-ein-bisschen-79059
